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Trainingswochenende in Ratzeburg

Die Saison steht unmittelbar bevor und so trafen sich 14 trainingswütige Lüneburger Triathletinnen und Triathleten vom 10.-12. April in Ratzeburg. Mit dabei unter anderem die Jugend, vertreten durch Moritz und Jonas, sowie Mitglieder unserer Ligateams. Eine bunte Truppe, die neben hartem Training viel Spaß versprach.

Steffi Tegeler und Jonathan Pargätzi, unsere Einpeitscher für die nächsten Tage, hatten ein straffes Programm geplant.

Eingeläutet wurde das Trainingswochenende mit einer ersten Schwimmeinheit im SaLü am Don-nerstagabend. Am Freitagmorgen traten wir unsere Reise nach Ratzeburg an. Das erste Mittag-essen in der Jugendherberge verlieh einem fast Urlaubsfeeling. Sonne, 15 Grad, da ließ es sich gut auf der Terrasse aushalten. Aber was macht ein motivierter Triathlet bei diesem Wetter? Richtig: Er steigt auf sein Rad. Wie auch bei allen anderen Einheiten war für jeden etwas dabei. Ob 45 Kilometer oder auch 90 Kilometer – jeder kam auf seine Kosten. Am Abend fuhr die Gruppe ins nahegelegene Schwimmbad, um die nächste Einheit „Kachelnzählen“ zu absolvieren. Am Abend gegen 22 Uhr fiel der Großteil der Gruppe in einen tiefen Erholungsschlaf. Wer noch nicht genug getan hatte, traf sich noch zu einer kleinen Kickerpartie.

Am Samstagmorgen hörte man das erste Stöhnen. Dem Einen tat der Hintern weh, den Anderen plagten schwere Arme vom Schwimmen. Nichts desto trotz: 7 Uhr Frühsport! Und so trafen sich diejenigen, die es aus dem Bett geschafft hatten zu einer ersten ruhigen Laufeinheit am noch vom Frühnebel bedeckten Küchensee. Anschließend wurde kurz gefrühstückt, denn das Wasser wartete schon wieder. Motto des Wochenendes: Schlafen, Trainieren, Essen, Trainieren, Essen,… und irgendwann wieder schlafen. Denn nach dem Mittagessen ging es wieder aufs Rad. Auch der Wettergott brauchte am Samstagabend mal eine Pause und die legte er zum Ende der Radeinheit ein. Aber mit Wasser kommen wir klar! Dann kommt es halt mal von oben statt von unten. Runter vom Rad, rein in die Laufschuhe und noch ein paar Kilometer zu Fuß am Küchensee sammeln.

Wer nach der Koppeleinheit noch nicht genug vom Wasser hatte, sprang anschließend noch kurz in den Ratzeburger See. 4 Grad kaltes Wasser kann einen harten Triathleten nicht abschrecken. Man sagte, das hilft gegen Muskelkater???

Am Sonntag sollten die letzten Körner, wenn denn noch irgendwo welche zu finden waren, im Schwimmbad und auf dem Ratzeburger Asphalt gelassen werden. Gegen Abend machten sich dann erschöpfte aber doch größtenteils zufriedene Triathleten auf den Weg nach Hause.

Zu guter Letzt, trotz der schweren Beine und Arme, die die meisten auch noch die nächsten Tage an das Trainingswochenende erinnerte, ein riesen Dankeschön an Steffi und Jonathan für die tolle Organisation! Dieses Wochenende hat dringenden Wiederholungsbedarf.

von Beeke Kriech

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